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Bever GR
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Bever (, deutsch und bis 1943 offiziell Bevers, italienisch Bevero) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton GraubĂŒnden. Sie liegt im Oberengadin und gehört zur Region Maloja.

Contents

‱ Lage
‱ Geschichte
‱ Wappen
‱ Sprachen
‱ Politik
‱ Tourismus
‱ Wirtschaft
‱ Verkehr
‱ Bilder
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Lage

Das Dorf Bever liegt am Fusse des 2951 Meter hohen Beverser Hausberges Crasta Mora. SĂŒdlich und östlich durchfliesst der Inn, von Westen der Beverin die Gemeinde. Ihr höchster Punkt liegt beim Piz Calderas auf 3397 m. ĂŒ. M und der tiefste Punkt am Inn an der Grenze zu La Punt Chamues-ch auf 1688 m. ĂŒ. M. Zu Bever gehören der Weiler Spinas im Val Bever und der Hof Isellas nordöstlich des Dorfes.

Das Gemeindegebiet ist zweigeteilt. Einerseits das Siedlungsgebiet von Bever bis hinter Spinas und andererseits die fast ebenso grosse Exklave im hinteren Teil der Val Bever. (Zu den GrĂŒnden dieses ungewöhnlichen Grenzverlaufs siehe unten im Kapitel Geschichte.)


Geschichte

Westlich von Bever zwischen Bever und Spinas im Gebiet Curtins wurde 1914 eine Sichel aus der spĂ€ten Bronzezeit gefunden, welche auf die Zeit um 1300 bis 1000 v. Chr. datiert wird. Unklar bleibt, ob dieser Fund mit einer Besiedelung zu tun hat oder ob der Gegenstand auf der Durchreise verloren ging.cite-ref-5[5] Die von Arnold NĂŒscheler vermutete Marienkapelle in Curtins und die davon abgeleitete Annahme, dass Bever einst in Bever dadains gelegen habe und erst spĂ€ter am heutigen Platz gebaut worden sei,cite-ref-6[6] ist wohl nicht richtig. Es ist eher mit Erwin Poeschel anzunehmen, dass es sich bei der oben genannten Marienkapelle nicht um ein GebĂ€ude, sondern um eine Wiese der Kirche Sta. Maria (Pontresina) handelte.cite-ref-7[7]

Ersturkundlich bezeugt ist Bever im Hochmittelalter in den Gamertinger Urkunden.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9] Die Àlteste Urkunde im Gemeindearchiv Bever stammt aus dem Jahre 1327. Im Namen des ganzen Dorfes verpachten drei Beverser Nachbarn einem Jakob de Andreae mehrere Wiesen.cite-ref-10[10]

Vor 1510 gehörte ein Drittel des Tales (Spinas bis Bever) einer Zuozer BĂŒrgerin und einem Beverser BĂŒrger. Grundbesitz im hinteren Teil des Tals hatten auch der Bischof von Chur und die Ministerialenfamilie von Planta. Diese tolerierten, dass die Bauern von Bever und anderen Nachbarschaften ihre Tiere auf die dortigen Alpen trieben. 1528 kam das Gebiet zu Peter Travers und Jakob Schukan, welche nicht mehr so kulant waren. Die betroffenen Nachbarschaften unterlagen beim Versuch, Travers und Schukan zum Verkauf zu zwingen. Um das verlorene Alpgebiet zu kompensieren, kaufte Samedan in Silvaplana und in der Val ChamĂŒera Gebiete, und Bever plante eine Alp in S-chanf. Dies löste bei Betroffenen Unmut aus und gab den Anstoss fĂŒr den lĂ€ngst fĂ€lligen Oberengadiner Teilungsvertrag von 1538. Die Val Bever wurde Samedan und Bever gemeinsam zugesprochen, doch schon 1540 gab es Streit wegen der Grenzen. Der Notar und Richter Jachiam TĂŒtschett Bifrun legte die Grenzen fest. Der Streit zwischen Samedan und Bever schwelte trotzdem weiter. 1546 beschlossen die StreithĂ€hne, das Tal definitiv in den heute unlogisch anmutenden Grenzverlauf zu teilen.cite-ref-11[11] So gehört der oberste Teil des Tales bis zur Alp Val und der untere Teil von oberhalb Spinas bis zur MĂŒndung in den Inn der Gemeinde Bever und dazwischen ein etwa 5,5 km langes TeilstĂŒck der Gemeinde Samedan.

Wappen

Bevölkerung

| Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1888 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000 [ 12 ] | 2006 | 2010 | 2012 | 2015 | 2018 | 2020 |
| Einwohner | 181 | 151 | 407 | 227 | 432 | 496 | 631 | 704 | 660 | 636 | 627 | 616 | 584 |

Sprachen

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts sprach die gesamte Einwohnerschaft Puter, ein rĂ€toromanisches Idiom. Durch den Fremdenverkehr bedingt ging der Anteil der Romanischsprachigen bereits frĂŒh zurĂŒck. Gaben 1880 noch 81 % Romanisch als Muttersprache an, waren es 1910 bloss noch 59 %. 1941 lag der Anteil letztmals ĂŒber 50 % (50,4 %).

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Sprachwechsel zum Deutschen. In den 1990er-Jahren kam es wegen der starken Zuwanderung von Deutschsprachigen zu einem dramatischen Einbruch des RÀtoromanischen. Heute ist Deutsch Behördensprache. 1990 konnten sich noch 47 % und im Jahr 2000 45 % der Einwohner auf RÀtoromanisch verstÀndigen. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:

| Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR | Sprachen in Bever GR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sprachen | VolkszÀhlung 1980 | VolkszÀhlung 1980 | VolkszÀhlung 1990 | VolkszÀhlung 1990 | VolkszÀhlung 2000 | VolkszÀhlung 2000 |
| Sprachen | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil |
| Deutsch | 175 | 40,51 % | 292 | 58,87 % | 420 | 66,56 % |
| RĂ€toromanisch | 156 | 36,11 % | 120 | 24,19 % | 119 | 18,86 % |
| Italienisch | 87 | 20,14 % | 73 | 14,72 % | 74 | 11,73 % |
| Einwohner | 432 | 100 % | 496 | 100 % | 631 | 100 % |

Der Beverser Ortsdialekt hat manche EigentĂŒmlichkeit bewahrt, so z. B. das im Engadin sonst unbekannte buma saira (anstatt buna saira = «guten Abend»).

Religionen und Konfessionen

Bever trat 1552 unter Pietro Paolo Vergerio zum evangelischen Glauben ĂŒber. Erster Pfarrer wurde Petrus Parisotus.cite-ref-13[13] Innerhalb der evangelisch-reformierten Landeskirche GraubĂŒnden gehört Bever – das bis Ende 2011 eine Pastorationsgemeinschaft mit La Punt Chamues-ch bildete und seit 2012 mit diesem Dorf zu einer Kirchgemeinde mit Namen Las Agnas fusioniert war – seit 2017 zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin (romanisch: Baselgia evangelica-refurmeda Engiadin’Ota), umgangssprachlich Refurmo genannt. Von den 584 Bewohnern (Stand: 31. Dezember 2020) waren 238 reformiert.cite-ref-14[14]

Herkunft und NationalitÀt

Von den 584 Bewohnern (Stand: 31. Dezember 2020) waren 85 % Schweizer Staatsangehörige. Den grössten AuslÀnderanteil stellten die Italiener mit 25 Personen (28 % der AuslÀnder), gefolgt von den Deutschen mit 22 Personen (25 % der AuslÀnder) und den Portugiesen mit 17 Personen (19 % der AuslÀnder).cite-ref-15[15]

Politik

1962 erliess die Gemeinde ein totales Campingverbot auf dem Territorium der Gemeinde. 1971 lehnte Bever die geplante touristische Erweiterung mit Skiliften in Richtung Surset ab und erklĂ€rte das entsprechende Gebiet bei der Chamanna Jenatsch zur Ruhezone. 1973 wurde das ganze Val Bever zur Ruhezone. 1974 verbot Bever als erste Gemeinde im Oberengadin den Erwerb von Liegenschaften durch AuslĂ€nder.cite-ref-16[16] 1982 trat ein Fahrverbot nach Spinas in Kraft. 1983 beschrĂ€nkte Bever als erste Gemeinde in GraubĂŒnden den Zweitwohnungsbau (auf 50 %). Dieses einzigartige Gesetz erregte schweizweit mediale Aufmerksamkeit.cite-ref-17[17] Der Anteil Zweitwohnungen betrĂ€gt aktuell (per 31. MĂ€rz 2021) 54,6 %.cite-ref-18[18]

Die Nationalratswahlen 2023 ergaben in Bever folgende Stimmenanteile: SVP 28,8 % (+0,1 %), SP 27,7 % (−1,5 %), FDP 17,1 % (−1,1 %), Mitte 14,9 % (+2,6 %), GLP 7,4 % (+1,0 %), GrĂŒne 2,2 % (−3,1 %).cite-ref-19[19]

Die Grossratswahlen 2022 ergaben in Bever folgende Parteistimmen-Anteile (gerundet): SP + GrĂŒne 34 %, FDP 16 %, SVP 21 %, GLP 20 %, Die Mitte 9 %cite-ref-20[20].

Gemeinde-Steuerfuss 2022: 70 % der einfachen Kantonssteuercite-ref-21[21].

Natur- und Landschaftsschutz

Bever ist seit vielen Jahrzehnten dem Natur- und Landschaftsschutz verbunden. Einen Grundstein dazu legten schon die beiden Beverser Botaniker Melchior Bovelin (1774–1842)cite-ref-22[22] und Johann Luzius KrĂ€ttli (1812–1903).cite-ref-23[23] 1910 lehnte die BĂŒrgergemeinde Bever einhellig ein Gesuch der Firma FrotĂ© & Cie, ZĂŒrich, ab, welche das ganze hintere Val Bever mit einer riesigen Staumauer unter Wasser setzen wollte. Das Wasser des Beverin hĂ€tte durch einen Druckstollen ins Albulatal und dort zur Stromgewinnung abgeleitet werden sollen. Die Beverser BĂŒrger nahmen damit erstmals Partei fĂŒr den Landschaftsschutz.cite-ref-24[24]

In einer Umfrage von 1973 bei allen Haushaltungen in Bever sprach sich eine Mehrheit der Befragten fĂŒr den Landschaftsschutz aus. An erster Stelle wollten sie die Val Bever schĂŒtzen. Dieses Anliegen wurde in der Ortsplanung von 1975 aufgenommen. Das besondere am Zonenplan waren die ausgeprĂ€gten Landschafts- und Naturschutzzonen u. a. in der Val Bever. 1976 verlieh die Schweizerische Stiftung fĂŒr Landschaftsschutz und Landschaftspflege der Gemeinde Bever einen Preis fĂŒr die vorbildliche Ortsplanung wegen der neugeschaffenen grosszĂŒgigen Landschaftsschutzzonen, die alle erhaltenswerten Landschaftsteile ausserhalb der Bauzone umfasse und nur die land- und forstwirtschaftliche Nutzung zuliess.cite-ref-25[25] 1985 erhielt die Gemeinde den Preis des schweizerischen Naturschutzbundes (heute Pro Natura). GewĂŒrdigt wurde der Verzicht auf touristische Erschliessung der Val Bever und die Ortsplanung mit der Zweitwohnungsklausel.cite-ref-26[26]

Der das Val Bever durchfliessende Beverin (Fluss) trĂ€gt seit dem Sommer 2021 (als erster Fluss der Schweiz) das Label GewĂ€sserperle PLUS, das den Fluss schĂŒtzen und eine Verbesserung des natĂŒrlichen Zustands einleiten soll.cite-ref-27[27] Beim Bahnhof Spinas verunmöglicht aktuell noch eine Sperre den freien Fischaufstieg. Die Gemeinde Bever plant eine Umgehungsgerinne bei Spinas, damit die natĂŒrliche Wanderung der Bachforelle und anderer Tiere wieder stattfinden kann. Die Gemeindeversammlung Bever stimmte im Sommer 2020 einem entsprechenden Projekt zu. Die Realisation ist fĂŒr 2022 geplant.cite-ref-28[28]

Revitalisierung der Inn-Auen: Bereits um 1850 begann man den Inn in ein «Korsett» zu drĂ€ngen. Die DĂ€mme schĂŒtzten viele Jahre vor Überflutungen, beeintrĂ€chtigten jedoch Natur und Landschaft. Seit 2012 lĂ€uft am Inn ein grosses Revitalisierungsprojekt. In einem ersten Schritt wurde 2012–2013 der Abschnitt vom Einlauf des Beverin bis zur IsellasbrĂŒcke und in einem zweiten, grösseren Schritt der Abschnitt von der IsellasbrĂŒcke bis zur Gemeindegrenze La Punt Chamues-ch realisiert. Dabei wurden DĂ€mme abgebrochen und dem Flusslauf des Inn viel mehr Raum gewĂ€hrt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ĂŒber 11 Millionen Franken. Davon ĂŒbernahmen das Bundesamt fĂŒr Umwelt, das Amt fĂŒr Natur und Umwelt GraubĂŒnden, Pro Natura Schweiz, der Fonds Landschaft Schweiz, der naturmade star-Fonds des ElektrizitĂ€tswerks der Stadt ZĂŒrich (ewz) sowie die Ernst Göhner Stiftung den grössten Teil der Kosten. Inzwischen sind Fischotter, Biber, Flussregenpfeifer, FlussuferlĂ€ufer, Äsche, Bachforelle und viele weitere seltene Arten zurĂŒckgekehrt. Auch die Deutsche Tamariske - eine bedrohte SpezialitĂ€t - findet auf den anderswo selten gewordenen KiesbĂ€nken ideale Voraussetzungen.cite-ref-29[29]

Tourismus

Bever setzt auf sanften Tourismus. Im Dorf gibt es Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten in Hotels, B&B, Pensionen, GruppenunterkĂŒnften und Ferienwohnungen, in Spinas gibt es einen Gasthof mit Zimmern, und im hintersten Teil der Val Bever bietet die Chamanna Jenatsch Unterkunft und Schutz. Das Val Bever ist ein kaum besiedeltes und weitgehend unberĂŒhrtes Hochtal und wird touristisch genutzt fĂŒr Wanderungen, Bergsteigen, Langlauf und Fahrrad/Bike-Touren. Im Talabschnitt zwischen Spinas und Bever befindet sich ein «MĂ€rchenweg»: Entlang der linken Talseite findet man acht MĂ€rchen erzĂ€hlt und geschrieben von Engadiner Frauen und inszeniert von einheimischen KĂŒnstlern.cite-ref-30[30]

Eine Passroute fĂŒr FussgĂ€nger fĂŒhrt von Bever via Spinas auf die Fuorcla Crap Alv und weiter nach Preda im Albulatal.

Wirtschaft

Seit 1982 verarbeitet die «Lesa Lataria Engiadinaisa SA», dessen Aktien zu 80 % im Besitz von Emmi sind,cite-ref-31[31] in einer der höchstgelegenen Molkereien Europas jĂ€hrlich 5 bis 6 Mio. kg Engadiner Bergmilch zu Milchprodukten. Die Kuhmilch stammt von rund 50 Bergbauern.cite-ref-32[32] Daneben gibt es mehrere Gewerbebetriebe aus dem Bereich der Holzbearbeitung (Schreinereien), Mechanische- und AutowerkstĂ€tten sowie Dienstleistungsbetriebe. Die Landwirtschaftliche Konsumgenossenschaft Oberengadin fĂŒhrt in Bever einen Volg-Laden.

Verkehr

Über die Albulabahn und die Strecke Chur–Thusis, beides meterspurige Linien der RhĂ€tischen Bahn (RhB), besteht eine Verbindung mit der Kantonshauptstadt Chur. Die Albulalinie endet sĂŒdwestlich von Bever im Kur- und Wintersportort St. Moritz, von wo aus ĂŒber die Berninabahn Tirano in der Lombardei (Italien) zu erreichen ist. Ab Bever verlĂ€uft innabwĂ€rts die Engadinerlinie der RhB bis Scuol. Bever ist in das Busnetz des Engadin Bus eingebunden. Nach Spinas verkehrt ein Pferdeomnibus.

Seit 2020 ist die Bahnstrecke Bever–Samedan doppelspurig. Gleichzeitig wurde das neue Mittelperron am Bahnhof Bever in Betrieb genommen. Die rund 100 Meter lange Dachkonstruktion der PerronĂŒberdeckung stammt aus den AnfĂ€ngen des Bahnbaus im Engadin und stand bis 2015 am Bahnhof St. Moritz.cite-ref-33[33]

Bilder

Persönlichkeiten

‱ Jakob Pool (1700–1771), Kaufmann und Plantagenbesitzer in der Karibik
‱ Melchior Bovelin (1774–1842), Apotheker, Meteorologe und Botaniker
‱ Johann Luzius KrĂ€ttli (1812–1903), Lehrer und Botaniker
‱ Angelo Klainguti (1835–1901), Dorffotograf
‱ Urs Maurhofer (* 1946), Fallschirmspringer. Schweizermeister 1970 im Stilspringen und in der Kombinationcite-ref-34[34]. Weltmeister 1972 im Mannschaftszielspringen an der Fallschirm-Weltmeisterschaft in Tahlequah, Oklahoma, USAcite-ref-35[35]cite-ref-36[36].
‱ Giachem Guidon (* 1961), SkilanglĂ€ufer

SehenswĂŒrdigkeiten

Siehe auch

:

Liste der KulturgĂŒter in Bever

‱ Reformierte Kirche Bever eine chorlose Barockkirche von 1667 mit Fresken aus dem 14. Jh. an der Westfront.
‱ Val Bever ein kaum besiedeltes und weitgehend unberĂŒhrtes Hochtal.
‱ Beverin (Fluss) der erste Fluss der Schweiz, welcher das Label GewĂ€sserperle PLUS trĂ€gt.
‱ Spinas – ein weitgehend autofreier Weiler am SĂŒdportal des Albulatunnels.
‱ Lej da Gravatscha ein wichtiger Brut- und Rastplatz fĂŒr Vögel mit grosser Artenvielfalt.
‱ Las Agnas – eine abgegangene Siedlung und VersammlungsstĂ€tte der alle zwei Jahre stattfindenden Landsgemeinde des Oberengadins.
‱ Funtauna Merla die historische Grenze zwischen den beiden neuen Gerichten Sur Funtauna Merla und Suot Funtauna Merla.
‱ Chesa Orlandi erbaut um 1822 fĂŒr Giachem Orlandi,cite-ref-37[37] das markanteste Patrizierhaus von Bever.
‱ Salis-HĂ€usercite-ref-38[38] – zwei bedeutende historische HĂ€user in Bever.

Literatur

‱ Carl Camenisch: Bevers. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 2. Beringer – Bion. Attinger, Neuenburg 1921, S. 217, 218 (Digitalisat).
‱ Ottavio Clavuot: Bever. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. April 2004.
‱ Erwin Poeschel: Die KunstdenkmĂ€ler des Kantons GraubĂŒnden III. Die Talschaften RĂ€zĂŒnser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin (= Die KunstdenkmĂ€ler der Schweiz. Band 11). Hrsg. Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625.
‱ Silke Redolfi: Bever: Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg. von der BĂŒrgergemeinde Bever. Bever 2007.

Weblinks

Commons

: Bever GR

– Sammlung von Bildern und Audiodateien

‱ Offizielle Website der Gemeinde Bever
‱ Bever GR auf der Plattform ETHorama (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)
‱ Bever Tourismus auf engadin.ch

Einzelnachweise

cite-note-11. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-22. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-33. Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
cite-note-44. StÀndige und nichtstÀndige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei spÀteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
cite-note-55. ↑ Silke Redofli: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 20.
cite-note-66. ↑ Arnold NĂŒscheler: GotteshĂ€user der Schweiz – Historisch-antiquarische Forschungen. Hrsg.: ZĂŒricherische antiquarische und schweizerische geschichtsforschende Gesellschaft. Heft, 1 Bisthum Chur. Orell FĂŒssli, ZĂŒrich 1864, S. 125.
cite-note-77. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 66–68.
cite-note-88. ↑ Casimir Bullier: Zwischen Alb und Alpen. SĂŒdverlag, Konstanz 2019, ISBN 978-3-87800-132-4, S. 123–129.
cite-note-99. ↑ Annemarie Schwarzenbach: BeitrĂ€ge zur Geschichte des Oberengadins im Mittelalter und zum Beginn der Neuzeit. In: Baselgias Engiadinaisas. UniversitĂ€t ZĂŒrich - Dissertation, 1931, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-1010. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck AG, St. Moritz 2007, S. 21.
cite-note-1111. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 44–45.
cite-note-125. Ottavio Clavuot: Bever. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. April 2004.
cite-note-1313. ↑ Refurmo: Daten zur Reformation. In: Baselgias Engiadinaisas. Baselgias Engiadinaisas, 2017, abgerufen am 16. Januar 2022.
cite-note-1414. ↑ Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oberengadin (Refurmo). Jahresrechnung 2020. S. 26
cite-note-1515. ↑ StĂ€ndige Wohnbevölkerung GraubĂŒnden, nach detaillierter NationalitĂ€t, Gemeinden, 2020. In: Kanton GraubĂŒnden, Amt fĂŒr Wirtschaft und Tourismus. Kanton GraubĂŒnden, 2022, abgerufen am 17. Januar 2022.
cite-note-1616. ↑ Ottavio Clavout: Bever. In: Historisches Lexikon der Schweiz. HLS, 28. April 2004, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-1717. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 274–277.
cite-note-1818. ↑ Bundesamt fĂŒr Raumentwicklung (ARE): Zweitwohnungen. Schweizerische Eidgenossenschaft, 2021, abgerufen am 27. Januar 2022.
cite-note-1919. ↑ Nationalratswahlen 2023. Bever. Bundesamt fĂŒr Statistik, 22. Oktober 2023, abgerufen am 17. Januar 2025.
cite-note-2020. ↑ Gemeinde Bever, Protokoll der Grossratswahlen vom 15. Mai 2022
cite-note-2121. ↑ Steuerverwaltung GraubĂŒnden: Gemeinde- und KirchensteuerfĂŒsse. Kanton GraubĂŒnden, 2021, abgerufen am 27. Januar 2022.
cite-note-2222. ↑ Silke Redolfi: Bever – Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 110–111.
cite-note-2323. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 138–143.
cite-note-2424. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Verlag, St. Moritz 2007, S. 246–248.
cite-note-2525. ↑ Silke Redolfi: Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes. Hrsg.: BĂŒrgergemeinde Bever. Gammeter Druck, St. Moritz 2007, S. 236–244.
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